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Berichte aus dem Kultur-, Rechts- und Wirtschaftsleben

Maulbronn 15.5.2009, Bericht zu “Risiko Mobilfunk”

Am Freitag 15.5.2009 wurden von dem Heilpraktiker Hans-Peter Schmitz aus Bretten-Bauerbach Informationen zu Mobilfunk und Elektrosmog gegeben – teilweise auch im Gespräch mit den Teilnehmer.-  Die mobile Kommunikation vollzieht sich über elektromagnetische Strahlung. Entsprechende Antennen senden rund um die Uhr gepulste Signale aus , wobei das schnurlose Telefon durch Hochfrequenz besonders belastend wirkt.
In Deutschland wird die Gefahr des Elektrosmogs erheblich unterschätzt, da bisher nur die thermische Wirkung von Seiten der Politik für relevant gehalten wird. Nun ist aber bereits seit den 90 er-Jahren das Risiko der Gesundheitsschädigung bekannt , sogar der Erbsubstanz. dh. die b i o l o g i s c h e n    Wirkungen sind viel ernster zu nehmen wie bisher : Nachweislich findet eine Veränderung der Leukozyten statt, die schon beim Kind im Mutterleib Krebs bewirken können. Verhängnisvoll ist auch die sog. “Geldrollenbildung” der roten Blutkörperchen , die zur Verstopfung kleiner Blutkapillaren führt , eine gute Durchblutung verhindert u. besonders Krebskranke schädigt. In der Nähe von Sendemasten wurde eine 30 fache Steigerung von Gehirntumoren festgestellt . – Inzwischen haben wir mehr betriebsbereite angemeldete Handys als Einwohner.       Dabei verstärkt sich die Elektrosensibilität der Menschen zusehends und macht sich als Schlafstörung , Übermüdung , Erschöpfung u. gleichzeitig Unruhe bis zu Herzrhythmus-Störungen geltend.
Tinnitus ist oft damit verbunden u. besonders Kinder leiden an Konzentrations-Schwäche und Hyperaktivität. – Gerade die Kinder als Handynutzer sind besonders gefährdet durch die erhöhte Durchlässigkeit der Blut-
Hirn-Schranke , die normalerweise das Gehirn vor Belastung etwa durch Medikamente od. Giftstoffe in der Ernährung abschirmt .  Indem sie durchbrochen wird , tritt außerdem eine frühzeitige Alterung  des Gehirns ein mit dem Risiko von Alzheimer und Parkinson in jüngeren Jahren.       Um all diese  schädigenden  Wirkungen elektromagnetischer Wellen weiß z.B. die Swisscom sehr wohl u. beschreibt sie deutlich in ihrer Patent-Anmeldung .
Die Schweizer veranlassen “vorsichtshalber”  , Sendemasten in der Nähe von Kindergärten, Schulen u. Menschenansammlungen wie Marktplätze, zu vermeiden.  – In Maulbronn haben wir mitten im Ort Sendemastbatterien, die bis zu 300 m im Umkreis strahlen u. somit sehr viele Bewohner ,besonders in gleicher Höhe, belasten.   In den umliegenden Gemeinden wenden sich viele Aktivitäten dagegen, doch tendiert die deutsche Politik nicht dazu, die Grenzwerte herabzusetzen wie in der Schweiz , in Österreich u. Italien.    Eine spezielle Belastung bedeutet  W LAN durch seine hohe Mikrowellen-Stahlung, die vor keiner Mauer Halt macht. In Bretten-Diedelsheim hatten Blutuntersuchungen vor u. nach Errichten von Sendemasten erwiesen, daß durch die Strahlung Melatonin im Gehirn gefunden wurde in hoher Dosis (Güller).
Dr.W.v.Loe stellt dar, daß somit der Lichtstoffwechsel der Epiphyse gestört ist , das wichtigste Organ im Gehirn für die Eingliederung des Geistig- Seelischen ins Leibliche: – -  Wir sind also äußerst starken Belastungen durch all diese Strahlungen ausgesetzt.  Was läßt sich dagegen tun?     Es berichtet aus dem Kraichgau ein Schülervater ( Th. Eckl) , wie er gemeinsam mit Eltern, Lehrern und der Schulleitung als Projekt anstrebt, daß es kein Handy in der  1.  Klasse  gibt.
Wir könnten auf schnurlose Telefone gänzlich verzichten. Wie sich im Gespräch zeigt, fühlen sich viele von längeren Mobil – Telefonaten beeinträchtigt, d.h.:  nur das unbedingt Nötige auszutauschen ! -  Vermeiden ist zwar besser als  Abschirmen.  Doch gibt es als Sofortschutz entsprechende Vorhänge, Fenstergläser, ableitende Matten usw. – Zum Abschied weist Dr. v. Loe auf den Schutz, den Rudolf Steiner für die von ihm vorausgesehene Strahlenbelastung angibt:  Kleidung  aus  Torffaser.  Diese ist teilweise schon entwickelt, außerdem schützendes Torföl ( s. Lucia-Laden Maulbronn), von dem er als Dank ein Fläschchen an Hans-Peter Schmitz überreicht.

G. Krauß – Dr. W. v. Loe


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