Kurzbericht vom Jubiläum “ 100 Jahre Zweigarbeit in Mannheim”
(Mannheim) Etwa hundert Festbesucher trafen sich am 10. Februar um 15 Uhr im Rudolf Steiner-Haus Mannheim, um den festlichen Nachmittag mitzuerleben, darunter die Kreisvorsitzende der SPD, Helen Heberer, Frau Messmer vom Arbeitszentrum Frankfurt, sowie etliche Vertreter der umliegenden Zweige und befreundeter Einrichtungen.
Nach Begrüßung der Festgäste durch Günter Landmann gab Ernst Prappacher eine Einführung in das von ihm eigens für den Festakt komponierte Quartett für Streicher, das durch die Musiker Abraham Bravo (1.Violine), Erika Schuberth (2.Violine), Hans-Georg Kaune (Bratsche) und Dorothea Strasburger (Cello) brillant aufgeführt wurde und großen Beifall fand. Die Historie des Zweiges schilderte Ernst Schuberth.
Nach der Pause begrüsste Hannelore Blume die zahlreich hinzugekommenen Waldorfschüler. Die zweite Klasse der Odilienschule trug als erste ihren Morgenspruch vor, die achte Klasse sang dann ein feierliches Te Deum und die Schüler der zweiten Klasse der Interkulturellen Waldorfschule intonierten danach mit munteren Gesten das Knäblein auf dem Eis. Herzlicher Applaus dankte für die gelungen Darbietungen.
Anschliessend gab es die Grußworte des Arbeitszentrums Frankfurt, verschiedener Zweige, der Freien Hochschule Mannheim, von den Waldorfschulen, der Naturata und der Christengemeinschaft – mit kleinen Geschenken und guten Wünschen für den Mannheimer Zweig. Bert Net von der Mannheimer Waldorfschule schloß diesen Part mit zwei feierlich vorgetragenen Spruchworten ab.
In der Abendpause war dann Gelegenheit, beim Imbiss, den Gabriele Müller und Melita Heißler in schöner Weise arrangiert hatten, mit Bekannten und Freunden zu plaudern.
Den mit Spannung erwarteten Festvortrag orientierte
Benediktus Hardorp an der Thematik von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zwei entgegengesetzte, qualitativ unterschiedliche Zeitströme gelangten in den Blick – eine Sicht, die gerade auch für die Entwicklung des Zweiges von Bedeutung ist: Welche Impulse leben in uns und drängen auf der Grundlage des Geleisteten zur Verwirklichung? Gegen 21.30 Uhr fand der Festtag mit einem herzlichen Dank an alle Beitragende und Gäste seinen harmonischen Abschluss. Günter Landmann, Mannheim

