Forum Anthroposophie Berichte

Berichte aus dem Kultur-, Rechts- und Wirtschaftsleben

100 Jahre anthroposophische Zweigarbeit in Mannheim

Am Palmsonntag, dem 16. April 1905 besuchte Rudolf Steiner wohl erstmals Mannheim- um an der Schrift „Wie erlangt man Erkenntnisse..“ zu arbeiten. Am 3. Februar 1908 erfolgte die Konstitution des ersten Zweiges in Mannheim. Zweigleiter ist Michael Emmering. In der August-Lamey-Loge spricht Rudolf Steiner über „Mann und Weib vom Standpunkte der Geisteswissenschaft“. Im Dezember 1915 wird der Zweig mit Helene Röchling, einer Tochter der Familie Lanz gegründet. Frau Röchling ermöglicht Rudolf Steiner später in schwieriger Zeit Reisen und Aufenthalte in Deutschland. Sie war auch maßgeblich für die Beschaffung der Hölzer für die Säulen des ersten Goetheanum tätig. Der Zweig erhielt einen eigenen Spruch: „ Im Seeleninnern zu empfinden / was ewig als des Menschen Wesenskern ihn bindet an den Weltengeist…“ (in Wahrspruchworte). 1933 bestehen in Mannheim vier Zweige, geleitet von Emma Klein ,der Frau des evangelischen Pfarrers Paul Klein, Helene Röchling, Anna Ritter und Leopold Grattolf. 1935 wird die Anthroposophischen Gesellschaft verboten. 1945 stellt Karl Schönleber den Antrag auf Neugenehmigung eines Zweiges. 1949 entstehen die Zweige von Helene Röchling und der Rudolf Steiner- Zweig, die sich dann 1961 im Rudolf Steiner-Zweig zusammen schließen. 1971 kann der Zweig eine eigene Eigentumswohnung beziehen, Zweigleiter ist Wilhelm Zimmermann. Im Oktober 2003 wird, maßgeblich durch Dr. Benediktus Hardorp gefördert, die Errichtung und Einweihung des Rudolf Steiner Hauses in Mannheim möglich. Als Zweigleitung fungiert ein Vorbereitungskreis. Günter Landmann


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