Forum Anthroposophie Berichte

Berichte aus dem Kultur-, Rechts- und Wirtschaftsleben

Initiative „Anders leben“ Für eine gemeinschaftliche Nutzung der Turley- Barracks

Unsere Utopie:
Alle Menschen- Kleine, große, alte begegnen sich, essen gemeinsam, arbeiten, spielen, feiern, lernen aneinander und miteinander. Jeder bringt seine Fähigkeiten ein und profitiert von dem, was andere können und anbieten. Behinderte begegnen Nichtbehinderten, alte Menschen begegnen Kindern, Familien finden Gleichgesinnte, kulturelle Barrieren werden abgebaut, man knüpft Kontakte, schließt Freundschaften, findet Hilfe in allen Lebenslagen und neuen Sinn.

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die eine besondere Chance gerade jetzt sehen, da die militärischen Flächen in Mannheim zur Disposition stehen, unbelebtes Gelände zu einem Lebensort für alle zu machen. Wir haben das Projekt zunächst „Mehrgenerationenhaus“ genannt, weil diese Idee auch zentral im Mittelpunkt stehen soll als Anlaufstelle, Begegnungsstätte und zweite Heimat. Beratung in allen Lebenslagen, Tauschbörse, Hilfen im Alltag, Freizeitangebote usw. soll es geben. Aber darüber hinaus liegen uns die Kinder am Herzen, denen echte Spielmöglichkeiten fehlen, wo sie gestalten, bauen, sich erproben können. An Betreuung von Kindern in familienähnlichen Gruppen ist ebenso gedacht wie an behinderte junge Menschen, die hier nicht nur Arbeitsplätze finden sollen, sondern auch Freizeitangebote und Wohnmöglichkeiten. Das gilt ebenso für alte Menschen, im Sinne nicht nur eines gemeinsamen Wohnens, sondern auch zum Zwecke des Austausches mit jungen Familien, gegenseitiger Hilfe und gemeinsamer Freude.

Also: Wohnen für Alle verbunden mit gegenseitigen Hilfestellungen in jeder Richtung. Studentenwohnungen könnten Platz haben, mietfrei, die Gegenleistung wäre dann- für die Zeit, die der einzelne die Wohnung nutzt- sein soziales Engagement einzubringen, je nach Interesse: bei den alten Menschen, in der Betreuung des Abenteuerspielplatzes oder beim sozialen Dienste im Mehrgenerationenhaus.

Studenten aus dem Ausland sollen sich hier beheimaten und Kontakte knüpfen können. Arbeitsplätze für schwer vermittelbare Arbeitnehmer könnten hier geschaffen werden in Werkstätten, die auf gutem Niveau, sinnvolle Dinge herstellen. (Beispiel: Bäckerei, Kunstgewerbe) Kleinkunst soll Platz haben… Schön und ökologisch soll es werden. Na, ja, eine ideale Stadt in der Stadt eben, so etwas schwebt uns vor…..

Wer sich für unser noch junges Projekt interessiert, kann sich gerne melden bei:

Gabriele Pohl Kaspar Hauser Institut, Mannheim, Friedrichstrasse 10, Tel. 0621 8425545 oder per email: pohlgabriele@web.de

Unser nächstes Treffen findet statt am 8.9. um 20 Uhr in der Hans Müller- Wiedemannschule, Mannheim- Neckarau, Kiesteichweg 14

Es braucht viele Menschen für große Ideale!


Kommentarfunktion ist deaktiviert

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.