<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Forum Anthroposophie Berichte &#187; Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung</title>
	<atom:link href="http://blog3.forumanthroposophie.com/?cat=15&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog3.forumanthroposophie.com</link>
	<description>Berichte aus  dem Kultur-, Rechts- und Wirtschaftsleben</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Oct 2015 16:35:19 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Was geht hier eigentlich vor?</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=302</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=302#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[Ein Auszug aus dem Interview „Vier Fragen zur Eurokrise an
Stephan Eisenhut. gestellt von Andreas Neider, veröffentlicht in „Mitteilungen
Anthroposophie weltweit“, Ausgabe 11/2011“:
Mittlerweile fragen sich wohl zunehmend mehr europäische Bürger,
was in Europa und der so genannten Eurozone eigentlich los ist. Wer
ist eigentlich verantwortlich für das, was sich da, scheinbar ohne
unser aller Zutun, gerade ereignet? Die Redaktion der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Auszug aus dem Interview „Vier Fragen zur Eurokrise an<br />
Stephan Eisenhut. gestellt von Andreas Neider, veröffentlicht in „Mitteilungen<br />
Anthroposophie weltweit“, Ausgabe 11/2011“:<br />
Mittlerweile fragen sich wohl zunehmend mehr europäische Bürger,<br />
was in Europa und der so genannten Eurozone eigentlich los ist. Wer<br />
ist eigentlich verantwortlich für das, was sich da, scheinbar ohne<br />
unser aller Zutun, gerade ereignet? Die Redaktion der Mitteilungen<br />
stellte Fragen an den Volkswirt Stephan Eisenhut.</p>
<p>Das komplette Interview finden Sie  <a title="Interview mit Stephan Eisenhut" href="../wp-content/uploads/2011/12/Interview-Eisenhut-mitteilungen11.11.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Frage: <strong>Trägt Deutschland nicht Mitschuld an der stümperhaften<br />
Einführung des Euro als europäischer Einheitswährung? Hätte man<br />
damals nicht viel strengere Kriterien bei dessen Einführung walten<br />
lassen müssen?</strong><br />
St.E.: Die Einführung einer europäischen Einheitswährung war ja<br />
keine deutsche Idee, sondern es war das der Preis, den Helmut Kohl<br />
für die deutsche Einheit vordergründig gewissermaßen an Frankreich<br />
zu zahlen hatte. Mitterand hatte die Einführung des Euro zur<br />
Bedingung für die Zustimmung zur Wiedervereinigung gemacht. D.h.<br />
der Euro ist nicht aus ernsthaften wirtschaftlichen Überlegungen,<br />
sondern aus politisch-strategischen Überlegungen geschaffen<br />
worden. Aus Sicht des Westens muss Deutschland so fest in Europa<br />
eingebunden werden, dass seine Wirtschaftsmacht neutralisiert<br />
werden kann. &#8230;<br />
&#8230; England ist das Weltfinanzzentrum. 80% der europäischen<br />
Hedgefonds sind in England ansässig. Man kann davon ausgehen,<br />
dass die deutschen Banken ihr Geld an solche Finanzunternehmen<br />
ausgeliehen haben, die damit wiederum ihre spekulativen Geschäfte<br />
betreiben. Zeitgleich mit Einführung des Euros wurde in Deutschland<br />
ja auch dem sog. „Rheinischen Kapitalismus“ der Garaus<br />
gemacht. Von einer „Sozialpartnerschaft“ zwischen Arbeitgebern,<br />
Gewerkschaften und politischen Institutionen konnte immer weniger<br />
die Rede sein. Damit einhergeht, dass die Anteilseigner der großen<br />
deutschen Aktiengesellschaften heute überwiegend im Ausland<br />
ansässig sind.</p>
<p>Frage: <strong>Welche Möglichkeiten sehen Sie, aus der Euromisere noch<br />
herauszukommen?</strong></p>
<p>St.E.: Diese Misere kann nicht durch technische Maßnahmen<br />
überwunden werden. Sie kann schon gar nicht durch Politiker gelöst<br />
werden. Sie erfordert ein Bewusstsein dafür, an welche Kräfte man<br />
im Denken anknüpft. Ein bloß technisch-organisatorisches Denken<br />
bemerkt nicht, mit welchen Kräften es in Wirklichkeit arbeitet.<br />
Deshalb wies Rudolf Steiner immer wieder darauf hin, dass es<br />
nicht bloß darauf ankomme anderes zu denken, sondern anders zu<br />
denken. Es ist möglich, ein Denken zu entwickeln, das die geistigen<br />
Kräfte, mit denen es arbeiten muss, bewusst ergreift und erkennt.<br />
Nur aus diesem Denken kann ein echtes freies Geistesleben<br />
geschaffen werden. Denn es hat die Kraft, die materiell-technische<br />
Organisation zurückzudrängen und den dadurch entstandenen<br />
Raum auszufüllen.<br />
Stephan Eisenhut hat in der Zeitschrift „die Drei“ im Heft 10,<br />
Oktober 2011, eine Serie zum Nationalökonomischen Kurs Rudolf<br />
Steiners begonnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=302</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bank des Jahres 2011</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=255</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=255#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[


Die GLS Bank ist die einzige sozial-ökologische Bank in Deutschland, die Geldanlagen, Finanzierungen, Beteiligungskapital, Stiftungen und Schenkungen aus einer Hand anbietet. Ihre Kunden können bei allen Angeboten mitbestimmen, in welche sozialen und ökologischen Bereichen ihr angelegtes Geld investiert werden soll. Die GLS Bank tätigt ausschließlich sinnvolle Investitionen und ist dabei beispiellos transparent.
Mikrokredite
Erst kürzlich unterzeichnete die GLS Bank die UN Principles for Investors in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2011/09/GLS_Logo_4c_150mm-PRINT_2011.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-262" title="Druck" src="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2011/09/GLS_Logo_4c_150mm-PRINT_2011-300x92.jpg" alt="" width="219" height="67" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Die GLS Bank ist die einzige sozial-ökologische Bank in Deutschland, die Geldanlagen, Finanzierungen, Beteiligungskapital, Stiftungen und Schenkungen aus einer Hand anbietet. Ihre Kunden können bei allen Angeboten mitbestimmen, in welche sozialen und ökologischen Bereichen ihr angelegtes Geld investiert werden soll. Die GLS Bank tätigt ausschließlich sinnvolle Investitionen und ist dabei beispiellos transparent.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mikrokredite</strong><br />
Erst kürzlich unterzeichnete die GLS Bank die UN Principles for Investors in Inclusive Finance. Die Kriterien haben zum Ziel, die Leistungen des Finanzsektors für arme Teile der Bevölkerungsowie Mikro- und Kleinstunternehmen im Sinne der Kunden zu gestalten. Zu den Prinzipien gehören u.a. die Berücksichtigung von sozial-ökologischen Standards, eine faire Zusammenarbeit und umfassende Transparenz.</p>
<p style="text-align: left;">Die GLS Bank baut seit Anfang 2010 im Auftrag der Bundesregierung ein flächendeckendes Mikrokreditangebot mit großem Erfolg aus. Die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen: Es wurden bereits doppelt so viele Kredite vergeben wie ursprünglich geplant.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
Bank des Jahres 2011</strong><br />
Rund 35.000 Kunden folgten dem Umfrageaufruf von Börse- Online und n-tv und bekundeten, dass bei ihnen die Werteorientierung, Transparenz und Sicherheit der GLS Bank hoch im Kurs stehen. Auch mit der Qualität ihrer Baufinanzierung und ihres Kundenservices belegte die GLS Bank kürzlich bei einer Umfrage des Magazins Euro den ersten Platz.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
Über die GLS Treuhand e.V.</strong><br />
Die GLS Treuhand e.V. wurde 1961 gegründet und ist ein Zusammenschluss von gemeinnützigen Vereinen mit sozialen, ökologischen oder kulturellen Zielsetzungen. Die Treuhand fördert bürgergesellschaftliches Engagement, begleitet Initiativen und stellt Geld für innovative Projekte zur Verfügung. Darüber hinaus berät sie bei der Errichtung von individuellen Stiftungsvermögen und Gestaltung von Testamenten und Erbschaften. Die nachhaltige Anlage der Stiftungsvermögen wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Schwesterorganisation GLS Bank gewährleistet.<br />
Christof Lützel, Pressesprecher der GLS-Bank</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=255</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine andere Welt ist möglich &#8211; Banken wechseln</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=252</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=252#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 08:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=252</guid>
		<description><![CDATA[Kein Tag vergeht in dem nicht in den Nachrichten über die Krise von  Banken oder Staaten gesprochen wird. Nach der Krise im Immobilien-Sektor (2007), nach der Bankenkrise (2008) erleben wir gegenwärtig die Krise von Staaten.
Was können wir tun?
Attac, eine weltweit organisierte Bürgerbewegung, formierte sich unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich – wenn Sie mitmachen! Attac lehnt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2011/10/DZ_124px.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-289" title="DZ_124px" src="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2011/10/DZ_124px.jpg" alt="" width="86" height="124" /></a>Kein Tag vergeht in dem nicht in den Nachrichten über die Krise von  Banken oder Staaten gesprochen wird. Nach der Krise im Immobilien-Sektor (2007), nach der Bankenkrise (2008) erleben wir gegenwärtig die Krise von Staaten.</p>
<p><strong>Was können wir tun?<br />
</strong>Attac, eine weltweit organisierte Bürgerbewegung, formierte sich unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich – wenn Sie mitmachen! Attac lehnt die gegenwärtige Form der Globalisierung ab, die neoliberal dominiert und primär an den Gewinninteressen der Vermögenden und Konzerne orientiert ist – die Welt ist keine Ware. Ein Großteil der Banken-und Staatenkrisen wird durch Spekulationen am Finanzmarkt ausgelöst. Die Verschuldung von Staaten ist für die großen privaten Banken und ihren Tross aus Ratingagenturen, Beratern und Anwältinnen sehr lukrativ. Die Schuldtitel werden auf globalen Märkten profitabel gehandelt. Wir können versuchen, jene Banken zu stärken, die ein anderes Selbstverständnis im Umgang mit Geld pflegen.<br />
(Quelle: Elma Altvater, <a href="http://www.attac.de" target="_blank">http://www.attac.de http</a>; <a href="http://www.friedenskooperative.de" target="_blank">www.friedenskooperative.de</a>)</p>
<p>Attac hat deshalb die <strong>Aktion „Krötenwanderung</strong>“ ins Leben gerufen und empfiehlt Banken, die jeder einzelne von uns unterstützen kann, indem er zu Ihnen wechselt. „Die GLS-Bank als erste sozial-ökokologische Universalbank der Welt, achtet jeden Tag mit allen Bankaktivitäten darauf, mit Geld menschlich, zukunftsweisend und ökonomisch umzugehen und dabei die Bewahrung der natürlichen Grundlagen nicht zu vergessen“, so Christof Lützel, Pressesprecher der GLS-Bank.<br />
Dietmar Ziegler</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=252</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jahreskonferenz des Europäischen Sozialfonds (ESF)</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=223</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=223#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=223</guid>
		<description><![CDATA[
Bonn (EFS). Mikrokreditfonds fördert in den ersten drei Monaten über 300 Gründungen.
Unter dem Motto &#8220;Mit dem ESF in die Selbstständigkeit&#8221; fand am 03. und  04. Mai 2010 die Jahreskonferenz des Europäischen Sozialfonds (ESF) in  Berlin statt.
Im Mittelpunkt standen dabei die Aktivitäten des ESF in  Deutschland zur Förderung, Sicherung und Stabilisierung von  Existenzgründungen.
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2010/05/efs.jpg"><img class="size-medium wp-image-225  aligncenter" title="efs" src="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2010/05/efs-300x45.jpg" alt="" width="300" height="45" /></a></p>
<p>Bonn (EFS). Mikrokreditfonds fördert in den ersten drei Monaten über 300 Gründungen.</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Mit dem ESF in die Selbstständigkeit&#8221; fand am 03. und  04. Mai 2010 die Jahreskonferenz des Europäischen Sozialfonds (ESF) in  Berlin statt.<br />
Im Mittelpunkt standen dabei die Aktivitäten des ESF in  Deutschland zur Förderung, Sicherung und Stabilisierung von  Existenzgründungen.</p>
<p>Mit dem <strong>Mikrokreditfonds Deutschland</strong> reagiert die  Bundesregierung auf die Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden  Kreditmangel. Seit Januar 2010 werden mit dem Mikrokreditfonds <strong>Kredite  bis zu 20.000 Euro</strong> an kleine und junge Unternehmen vergeben.</p>
<p>Die GLS Bank vergibt die Kredite auf Empfehlung von  Mikrofinanzinstituten auf eigene Rechnung. Die Mikrofinanzinstitute  betreuen die Kreditnehmenden persönlich. Der Mikrokreditfonds sichert  gegenüber der kreditgebenden GLS Bank die Kreditausfälle ab und fördert  erfolgreiche Mikrofinanzinstitute. Der Fonds hat ein Volumen von 100  Millionen Euro. Etwa 60 Millionen Euro kommen aus dem ESF.</p>
<ul>
<li>In  den ersten Monaten Laufzeit wurden bereits mehr als 300 Kleinkredite  empfohlen; davon allein 160 im März 2010.</li>
<li>Insgesamt wurden  bereits rund eine Million Euro an Mikrokrediten ausgezahlt.</li>
<li>Unternehmer/innen  mit Migrationshintergrund erhalten derzeit knapp die Hälfte der  vergebenen Kredite.</li>
<li>Schwerpunkt der finanzierten Branchen sind  Dienstleistungen, gefolgt von Gastronomie und Einzelhandel.</li>
</ul>
<p>Weiteres unter: <a href="http://www.esf.de/portal/generator/13850/2010__05__03__esf__jahreskonferenz.html">ESF</a>, <a href="http://mikrokreditfonds.gls.de/" target="_blank">GLS-Bank</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=223</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung beauftragt GLS Bank mit Mikrokreditwesen</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=156</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=156#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=156</guid>
		<description><![CDATA[BOCHUM (NNA). Die Bochumer GLS Bank ist vom Bundesministerium für Arbeit  und Soziales damit beauftragt worden, das Mikrokreditgeschäft in  Deutschland flächendeckend aufzubauen. Dies teilte die GLS Bank mit. Der  Mikrokreditfonds startet mit einem Volumen von 100 Millionen Euro. Das  Geld, das dazu dient, Kredite an Klein- und Kleinstunternehmer  abzu-sichern sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2010/05/gls_logo.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-158" title="gls_logo" src="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2010/05/gls_logo.jpeg" alt="" width="150" height="69" /></a>BOCHUM (NNA). Die Bochumer GLS Bank ist vom Bundesministerium für Arbeit  und Soziales damit beauftragt worden, das Mikrokreditgeschäft in  Deutschland flächendeckend aufzubauen. Dies teilte die GLS Bank mit. Der  Mikrokreditfonds startet mit einem Volumen von 100 Millionen Euro. Das  Geld, das dazu dient, Kredite an Klein- und Kleinstunternehmer  abzu-sichern sowie Betriebsgründungen, stammt im wesentlichen aus dem  Haushalt des Ministeriums sowie aus dem Europäischen Sozialfonds.</p>
<p style="text-align: justify;">Die GLS Bank ist seit zehn Jahren im Bereich Mikrofinanz tätig und  verfügt über ein großes Netz von Kooperationspartnern. Klein- und  Kleinstbetriebe haben aufgrund von fehlenden Sicherheiten oft keinen  Zugang zu Kapital, das sie für Investitionen dringend benötigen. „Unser  Ziel ist es, Engagement von Menschen zu ermöglichen und Perspektiven zu  schaffen. Dies ist umso wichtiger in gesamtwirtschaftlich schwierigen  Zeiten. Gerade Kleinunter-nehmen schaffen Arbeit und sind eng am Bedarf  orientiert“, so GLS Vorstands-sprecher Thomas Jorberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vergabe der Kredite bis 20.000 Euro erfolgt durch die GLS Bank in  Zusammenarbeit mit regionalen Mikrofinanzinstituten. Sie beraten  Kreditnehmer vor Ort und geben eine Kreditempfehlung. Der  Mikrokreditfonds sichert gegenüber der GLS Bank die Kreditausfälle ab  und wird als Treuhandvermögen von der NBank verwaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die GLS Bank betreibt seit 2000 im Rahmen von Modellprojekten auch  Praxisforschung im Bereich Mikrofinanz. Als Pionier gründete sie 2004  mit Partnerorganisationen das Deutsche Mikrofinanzinstitut (DMI) und  legte bereits Mikrofinanzfonds Deutschland auf.</p>
<p>End/<a href="http://nna-news.org/de/">nna</a>/ung</p>
<p>Link: <a href="http://www.gls.de " target="_blank">www.gls.de</a></p>
<p><a href="http://mikrokreditfonds.gls.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-162" title="Mikrokredit" src="http://blog3.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2010/05/Mikrokredit.jpg" alt="" width="190" height="47" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=156</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>4. bis 9. August 2009: attac Sommerakademie an der Freien Waldorfschule Karlsruhe</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=110</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=110#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raum Karlsruhe-Pforzheim-Vaihingen-Südpfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[Attac Sommerakademie 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalökonomischer Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Steiner]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Dreigliederung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.forumanthroposophie.com/?p=110</guid>
		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal seit 2006 war die Sommerakademie der deutschen globalisierungskritischen Bewegung attac zu Gast in der Freien Waldorfschule Karlsruhe.
Karlsruhe (FAR). „Sommerakademie&#8221; heißt, dass man nach einem Jahr von Aktivitäten und Aktionen zusammenkommt, um gemeinsam ein paar Tage in Ruhe sich auszutauschen und zu weiteren Erkenntnissen anzuregen. Einige Hundert Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/die-welt-ist.jpg"><img class="size-medium wp-image-114 aligncenter" title="die-welt-ist" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/die-welt-ist-300x93.jpg" alt="" width="300" height="93" /></a>Zum zweiten Mal seit 2006 war die Sommerakademie der deutschen globalisierungskritischen Bewegung <em>attac</em> zu Gast in der Freien Waldorfschule Karlsruhe.</p>
<p>Karlsruhe (FAR). „Sommerakademie&#8221; heißt, dass man nach einem Jahr von Aktivitäten und Aktionen zusammenkommt, um gemeinsam ein paar Tage in Ruhe sich auszutauschen und zu weiteren Erkenntnissen anzuregen. Einige Hundert Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem Ausland hatten sich eingefunden; mit dem ruhigen und entspannten Ambiente, das die Räume und das Gelände der Waldorfschule boten, waren sie sehr zufrieden.</p>
<p>Trotz gegenseitiger Sympathie ist es zwischen attac und der durch die Waldorfschule vertretenen Dreigliederungsbewegung noch nicht zu einem tiefergehenden inhaltlichen Austausch gekommen. Dazu ein paar, subjektiv gefärbte, „Schlaglichter&#8221; von der Tagung.</p>
<p>Hauptforderungen von attac sind z.B. staatliche Regulierung der Finanzmärkte, zusätzliche Besteuerung der höchsten Einkommen, eine Wende in der Energiepolitik; auf der theoretischen Ebene, im wesentlichen „Kapitalismuskritik&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/rudolf-steiner.jpeg"><img class="size-medium wp-image-116 alignleft" title="rudolf-steiner" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/rudolf-steiner.jpeg" alt="" width="135" height="99" /></a>Interessanterweise benutzt Steiner in seiner Gesellschaftskritik fast nie das Wort „Kapitalismus&#8221;; und gar nicht als ein pauschal zu Kritisierendes. Aus gutem Grund; denn im „Kapital&#8221; stecken die Ergebnisse von  „Geist auf Arbeit angewandt&#8221; (in Steiners <em>Nationalökonomischem Kurs</em> „Wert 2&#8243; genannt): gesellschaftliche Wertsteigerungen, die, vor allem seit Anfang der Industriellen Revolution, in ungeheurem Maße in die Wirtschaft eingeflossen sind. Und diese Wertsteigerungen kommen vom <em>Geistesleben</em> &#8211; eine bahnbrechende Erkenntnis, die Marx vollkommen abging, und die auch heute von kaum einem Protagonisten energisch vertreten wird. Da liegt das Problem bei einer pauschalen Verurteilung des „Kapitalismus&#8221;!</p>
<p>Selbstverständlich spielt das Kapital heute trotzdem eine verhängnisvolle Rolle, aber das hängt stark &#8211; und hier trifft sich Steiner mit Marx &#8211; am Privateigentum an den Produktionsmitteln: einem Übergriff des Rechtslebens auf das Wirtschaftsleben. <em>Dieses </em>Privateigentum<em> </em>entschieden zu verändern, und dadurch dem <em>gesamten </em>Aktienhandel den Boden zu entziehen, steht noch nicht als einheitliche Forderung von attac im Raum.</p>
<p>Solche Themen kamen zur Sprache bei der einzigen Veranstaltung, die ausdrücklich soziale Dreigliederung thematisierte; neben vielen anderen, wie Geldordnung, Waldorfpädagogik, Erkenntnistheorie, biologisch-dynamische Landwirtschaft, die aber alle in 1 ½ Stunden nur kurz angerissen werden konnten.</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/gls_logoneu_web1.jpg"><img class="size-full wp-image-117 alignleft" title="gls_logoneu_web1" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/gls_logoneu_web1.jpg" alt="" width="150" height="46" /></a>Eine Veranstaltung über die GLS Bank verortete den progressiven Charakter dieser Bank vor allem in ihrer ausschließlich sozial und ökologisch orientierten Investitionspolitik, und in der absoluten Transparenz ihrer Geschäfte.</p>
<p>Auch der „Omnibus für direkte Demokratie&#8221; informierte über seine Anliegen und Projekte.</p>
<p>Weit verbreitet auf der Sommerakademie war eine gewisse Enttäuschung darüber, dass es, trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, keinen Zulauf zu attac gibt. Die oft gefundene Erklärung war, dass es den meisten Menschen in Deutschland dafür noch nicht schlecht genug geht; sie spüren die Krise kaum am eigenen Leib. Da kann sich in nächster Zeit allerdings noch viel ändern.</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/rosa-luxemburg.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-115 alignleft" title="rosa-luxemburg" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/rosa-luxemburg-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a>Sehr interessant fand ich noch die Veranstaltungen der „Rosa Luxemburg Stiftung&#8221; (Parteistiftung der Partei „Die Linke&#8221;) zu Leben und Werk von Rosa Luxemburg. Das war eine sehr intelligente, hoch gebildete, furchtlose Frau, deren eigentliche Anliegen noch bis heute zu wenig beachtet werden. 1918 hat sie entschieden die Ausschaltung der geistigen Freiheit im Leninismus kritisiert, und damit zielsicher seinen  Hauptfehler aufgedeckt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Rosa Luxemburg, hätte sie noch bis Sommer 1919 gelebt &#8211; sie wurde ja Januar 1919 ermordet &#8211; dass diese Frau bei Steiners Dreigliederungsbewegung mitgemacht hätte.</p>
<p><em>Nicholas Dodwell / Lehrer, FWS Karlsruhe</em> <em> </em></p>
<p>Literatur zur Erarbeitung der sozialen Dreigliederung:</p>
<p>Rudolf Steiner: Kernpunkte der sozialen Frage</p>
<p>Rudolf Steiner: Nationalökonomischer Kurs</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/versteigerung-2009.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-111" title="versteigerung-2009" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/versteigerung-2009.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/saal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-112" title="saal" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/saal-300x300.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/nicholas-225mm.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-113" title="nicholas-225mm" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/nicholas-225mm-300x300.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a></p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=110</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Maßlosigkeit</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=105</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=105#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 09:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[GLS]]></category>
		<category><![CDATA[GLS-Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungsrahmen für die Finanzwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[THOMAS JORBERG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.forumanthroposophie.com/?p=105</guid>
		<description><![CDATA[ 
Ein neuer Ordnungsrahmen für die Finanzwirtschaft

Bochumg (GLS). Weltweit wird weiterhin versucht, mit öffentlichen  Mitteln Banken zu stabilisieren. Das ist sicherlich notwendig, um weitere Panik &#8211; reaktionen zu verhindern, die den bereits vernichteten Vermögenswerten von vierzig Billionen Euro (laut Asiatischer Entwicklungsbank) noch folgen könnten. Mit der gleichen Intensität müsste die Politik jetzt eine Neuordnung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein neuer Ordnungsrahmen für die Finanzwirtschaft<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/thomas-jorberg_bank_web.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-118 alignleft" title="thomas-jorberg_bank_web" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/thomas-jorberg_bank_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bochumg (GLS). Weltweit wird weiterhin versucht, mit öffentlichen  Mitteln Banken zu stabilisieren. Das ist sicherlich notwendig, um weitere Panik &#8211; reaktionen zu verhindern, die den bereits vernichteten Vermögenswerten von vierzig Billionen Euro (laut Asiatischer Entwicklungsbank) noch folgen könnten. Mit der gleichen Intensität müsste die Politik jetzt eine Neuordnung der Finanzmärkte betreiben, ansonsten verstärken die schon ergriffenen Maßnahmen nur die Ursachen des Crashs und führen zu noch größeren Krisen. Nur eine konsequente Veränderung des ordnungspolitischen Rahmens könnte die Risikoübernahme durch die Staaten im Nachhinein legitimieren. Zwar sind die Stabilisierungspakete alternativlos, aber sie können eben nur etwas gegen die Symptome ausrichten. Oberstes Ziel aller Handlungen sollte die Fokussierung der Finanzwirtschaft auf ihr eigentliches Kerngeschäft sein: die Finanzierung der Realwirtschaft. Vor diesem Hintergrund schlägt die GLS Bank die folgende Verbesserung des Ordnungsrahmens der Finanzmärkte vor:</p>
<p><strong>Differenzierter Umgang mit Regulierung </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Das klassische Bankgeschäft mit der direkten Kundenbeziehung zwischen Einleger und Bank auf der einen Seite und Kreditnehmern und Bank auf der anderen Seite zeigt sich in der momentanen Krise als der eigentlich stabilisierende Faktor des Marktes. Dieses, der Realwirtschaft unmittelbar dienende Bankgeschäft, ist in den letzten 10 Jahren allerdings unter Druck geraten, sowohl was die Struktur der Geschäfte als auch was die Zinsmargen angeht. Im gleichen Zeitraum hat die Regulierung der klassischen Bankgeschäfte in fast jährlichem Rhythmus deutlich zugenommen. Von der dadurch verursachten Bürokratisierung bei entsprechendem Kostendruck waren insbesondere Banken in der Größenordnung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken betroffen. In diesem klassischen Bankgeschäft ist insofern eher eine Deregulierung notwendig. Eine teilweise Regulierung erfordern Finanzinstrumente, die fallweise der Realwirtschaft mittelbar dienen können, zum Beispiel durch die Absicherung von Zins- und Währungsrisiken. Solche Instrumente sind sinnvoll und notwendig, um ungleichgewichtige Risiken der unterschiedlichen Finanzmarktteilnehmer auszugleichen und im einzelnen Institut steuerbar zu machen. Allerdings ist eine Abgrenzung zu rein abstrakten, nicht der Realwirtschaft dienenden Instrumenten schwierig. Insofern ist gerade in diesem Bereich eine verstärkte Regulierung, Standardisierung und Kontrolle erforderlich. Finanzprodukte und Finanzunternehmen, die nur dem Selbstzweck dienen, durch Spekulation Geld mit Geld zu verdienen, sollten schlichtweg verboten werden. Diese Aktivitäten setzen auf tatsächliche, vermutete und oft selbst beeinflusste oder sogar verursachte Preisänderungen beim Handel von Devisen, Aktien, Immobilien oder Rohstoffen. Die Ursache der momentanen Finanzkrise ist im Wesentlichen in diesem Bereich zu finden. Dazu gehören beispielsweise Leerverkäufe, das Verleihen von Aktien und andere Tätigkeiten von „Hedgefonds&#8221;, der Handel mit verbrieften Kreditforderungen und anderes mehr.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Größe einzelner Banken</strong></p>
<p>Finanzinstitute oder spezielle Produkte dürfen in ihrer absoluten Größe oder Struktur weder global noch national system gefährdend sein. Begrenzende Kennziffern sind gefragt, wie etwa das maximale Verhältnis der Bilanzsumme einer Bank zum Bruttosozialprodukt eines Landes. Die Daumenregel „too big to fail&#8221; hat Institute bisher dazu angeregt, überproportional zu wachsen und zugleich extreme Risiken in Kauf zu nehmen. Aus dem Fall in Island sollten Lehren gezogen werden und Finanzdienstleister ihre Größe, Geschäfts- und Risikopolitik überdenken. Das Gegenteil ist jedoch der Fall wie die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank beweist. Bereits eine der beiden Großbanken kann bei einem Zusammenbruch  systemgefährdende Auswirkungen haben. Fusioniert man nun beide Banken, vergrößert man möglicherweise das Problem. Kooperation, nicht Konzentration, stabilisiert den globalen Markt.</p>
<p><strong>Erfassung der Vermögensinflation</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Bei den Vermögenswerten, insbesondere bei Grund und Boden, Immobilien, Aktien und Rohstoffen, war bis zum Ausbruch der Krise eine enorme Inflation zu beobachten. Die extremen Wertschwankungen haben zu erheblichen realwirtschaftlichen Verzerrungen geführt, beispielsweise zu einer oft maßlosen Verteuerung von <a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/thomas-jorberg_web.jpg"><img class="size-full wp-image-119 alignleft" title="thomas-jorberg_web" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/thomas-jorberg_web.jpg" alt="" width="154" height="114" /></a>Wohnraum oder zu Hunger durch gestiegene Nahrungsmittelpreise. Es besteht seit vielen Jahrzehnten eine globale Übereinkunft, dass Inflation bei Gütern und Dienstleistungen bekämpft und durch unabhängige Notenbanken gemessen, kontrolliert und gesteuert werden soll. Es ist dringend erforderlich, dass für die Inflation bei den Vermögenswerten Vergleichbares geschieht.</p>
<p><strong>Rating-Agenturen &#8211; Transparenz &#8211; Offshore-Finanzplätze </strong></p>
<p>Rating-Agenturen sollten nicht mehr in die Entwicklung von Finanzprodukten eingebunden werden. Zudem sollten sie verpflichtet sein, neben der monetären Bonitätsprüfung auch Aussagen darüber zu machen, wie Investitionen realwirtschaftlich verwendet und welche sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen dabei berücksichtigt werden. Dieser Regelung muss eine entsprechende Transparenzverpflichtung für Banken und Finanzinstitute gegenüberstehen. Steueroasen müssen geschlossen bzw. ausgegrenzt oder in einen neuen Rahmen eingebunden werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Bildungs- und Aufklärungskampagne </strong></p>
<p>Um eine Kehrtwende am Finanzmarkt zu bewirken, sind nicht nur Politik und Finanzinstitute gefragt, sondern auch ein kritisches Bewusstsein der Kunden, das neben kurzfristigen, rein renditeorientierten Anlagekriterien auch nachhaltige ökonomische wie soziale und ökologische Entwicklungen berücksichtigt. Eine breit angelegte Aufklärungskampagne könnte dazu beitragen. Dass die vorrangig kapitalorientierte Marktwirtschaft soziale und ökologische Probleme verursacht, ist bereits in den letzten Jahrzehnten deutlich geworden. Ihre ökonomische Leistungsfähigkeit galt allerdings bislang als unstrittig. Mittlerweile ist deutlich, dass auch aus ökonomischen Gründen eine Neuordnung erforderlich ist. Dazu ist der gängige Leitsatz „Was der Wirtschaft dient, ist auch gut für den Menschen&#8221; zu ändern in „Nur was dem Menschen dient, ist Aufgabe der Wirtschaft&#8221;. Die Zuspitzung von Armutskrise, Klimakrise und Finanzmarktkrise bietet möglicherweise eine einmalige Chance, wenn der Ordnungsrahmen entsprechend verbessert wird. Es gibt bereits eine Vielzahl von sinnvollen Beispielen und Lösungsvorschlägen sowohl zum Finanzmarkt, zur Ökologie- bzw. Energiefrage als auch zur sozialen Verteilungsfrage. Das Konzept des Grundeinkommens, die Bepreisung der Naturnutzung, der soziale und ökologische Umbau der Steuersysteme, der Vorrang regenerativer Energien, Regulierungen und Verbote rein spekulativer, abstrakter Finanzgeschäfte und vieles andere mehr könnte hier genannt werden. Es fehlt zudem keinesfalls an empirischen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass wir dringend einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel brauchen, und es fehlt auch nicht an Vorschlägen zu Maßnahmen für einen solchen Wandel.</p>
<p><strong>Veränderung in Köpfen &amp; Herzen </strong></p>
<p>Was fehlt, ist der politische Wille und entsprechende konkrete Schritte. Die ideologischen, materiellen oder politischen Wahrer von Besitzständen müssen ihre gewohnten Positionen verlassen, um voraussetzungslos an den notwendigen Umbau unserer gesellschaftlichen Systeme und Verhaltensweisen heranzugehen. Dies trifft die Politik genauso wie die Wirtschaft, die Medien ebenso wie alle Bürger. Die Barrieren für die notwendigen Veränderungen liegen letztendlich nicht in ökonomischen oder systemischen Zwängen, sondern bestehen in den Köpfen und möglicherweise Herzen von uns allen. Thomas Jorberg</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/gls_logoneu_web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-108" title="gls_logoneu_web" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/gls_logoneu_web.jpg" alt="" width="210" height="65" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=105</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Attac-Sommerakademie 2009 in Karlsruhe</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=99</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=99#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 09:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raum Karlsruhe-Pforzheim-Vaihingen-Südpfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[attac]]></category>
		<category><![CDATA[Attac Sommerakademie 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[GLS-Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Omnibus für direkt Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Volksentscheid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.forumanthroposophie.com/?p=99</guid>
		<description><![CDATA[Karlsruhe (FAR). Die Attac Sommerakademie hat in Karlsruhe am Dienstag begonnen. Jeden Tag gibt es mehrer Veranstaltungen, Podien, Workshops zu Themen rund um die Globalisierung. Die Waldorfschule hat wie schon 2006 ihre Räume wieder zu Verfügung gestellt. Nicholas Dodwell, Lehrer und Vorstand an der Waldorfschule gab einen Workshop zum Thema: &#8220;Ein sinnerfülltes Wirtschaftsleben auf Basis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/waldorfschule.jpg"><img class="size-medium wp-image-100 alignleft" title="waldorfschule" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/waldorfschule-300x227.jpg" alt="" width="210" height="159" /></a>Karlsruhe (FAR). Die <strong>Attac Sommerakademie</strong> hat in Karlsruhe am Dienstag begonnen. Jeden Tag gibt es mehrer Veranstaltungen, Podien, Workshops zu Themen rund um die Globalisierung. Die Waldorfschule hat wie schon 2006 ihre Räume wieder zu Verfügung gestellt. Nicholas Dodwell, Lehrer und Vorstand an der Waldorfschule gab einen Workshop zum Thema: &#8220;Ein sinnerfülltes Wirtschaftsleben auf Basis der Prinzipien der <strong>Dreigliederung des sozialen Organismus</strong>&#8220;. Er umriß die historische Situation um 1919 und skizzierte in Umrissen das Problem in der Gegenwart.</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/nicholas-dodwell.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-101 alignright" title="nicholas-dodwell" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/nicholas-dodwell-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach Dodwell ist auch an der Begriffsklärung zu arbeiten. Statt Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten Begriffe wie Leiter und Leister verwendet werden. Nach Rudolf Steiner, sollte der Ansporn zu Arbeit nicht das Geld verdienen sein, sondern der Antrieb für meinen Mitmenschen etwas zu tun. Dies sollte in <strong>Assoziationen</strong> geschehen. Ein Privateigentum an den Produktionsmitteln kann es dann in dem herkömmlichen Sinne nicht mehr geben. Der Bereich der Wirtschaft sollte durch brüderliches (geschwisterliches) Miteinander gestaltet werden.</p>
<p>Am Donnerstag gab Christof Lützel, selbst ehehmaliger Waldorfschüler, einen Einblick in ein alternatives, sozialorientierte Bankwesen. Dies wurde von ihm am Beispiel seiner Bank, der <strong>GLS Bank</strong> Bochum entwickelt. Entscheident für ihn ist nicht die Frage des Zinses, sondern wie sich die Bank refinanziert. Spekulationen jeglicher Art kommen für die GLS-Bank nicht in Frage.</p>
<p><a href="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/kurt-wilhelmi.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-102 alignleft" title="kurt-wilhelmi" src="http://www.forumanthroposophie.com/wp-content/uploads/2009/08/kurt-wilhelmi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kurt Wilhelmi aus Berlin vom &#8220;Omibus für Direkte Demokratie&#8221; ist mit einem Stand für den <strong>Volksentscheid</strong> anwesend. Die Akademie klingt mit einem Fest am Freitagabend um 20:00 aus. Am Samstagvormittag findet eine Aktion auf dem Marktplatz in Karlsruhe statt.</p>
<p>Dietmar Ziegler</p>
<p>Links: <a title="Attac Deutschland" href="http://attac.de" target="_blank">Attac Deutschland</a></p>
<p><a title="Institut für Dreigliederung" href="http://dreigliederung.de" target="_blank">Institut für Dreigliederung</a></p>
<p><a title="GLS-Bank" href="http://gls.de" target="_blank">GLS-Bank</a> <a title="Volksentscheid" href="http://volksentscheid.de" target="_blank">Volksentscheid</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=99</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bemühungen um den Anthroposophischen Sozialimpuls in Pforzheim</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=95</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=95#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 09:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raum Karlsruhe-Pforzheim-Vaihingen-Südpfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[Anthroposophischer Sozialimpuls]]></category>
		<category><![CDATA[Finanz- und Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärwährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.forumanthroposophie.com/?p=95</guid>
		<description><![CDATA[Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch bei den Pforzheimer Anthroposophen das Interesse am Anthroposophischen Sozialimpuls wieder wach gerufen. Der Michaelzweig der Anthroposophischen Gesellschaft veranstaltete am 24. und 25.April 2009 ein Seminar mit dem Titel „Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Systemkrise“, dessen inhaltliche Gestaltung bei Michael Schreyer lag. Mit Hilfe der Ansätze der Anthroposophischen Sozialwissenschaft wurden Krisendiagnose, Krisentherapie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch bei den Pforzheimer Anthroposophen das Interesse am Anthroposophischen Sozialimpuls wieder wach gerufen. Der Michaelzweig der Anthroposophischen Gesellschaft veranstaltete am 24. und 25.April 2009 ein Seminar mit dem Titel „Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Systemkrise“, dessen inhaltliche Gestaltung bei Michael Schreyer lag. Mit Hilfe der Ansätze der Anthroposophischen Sozialwissenschaft wurden Krisendiagnose, Krisentherapie und gesellschaftliche Zukunftsgestaltung bearbeitet. Dabei war das Geldwesen ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Die Teilnehmer regten deshalb eine Veranstaltung zum Thema Regiogeld an, um in Erfahrung zu bringen auf welchen Grundlagen Komplementärwährungen beruhen und welche Bedeutung sie für die Zukunft haben können. Am Beispiel des „Chiemgauer“ werden unter Mitwirkung von Christian Gelleri, Prien, die Erfolgsfaktoren und Erfolgschancen für Regiogeld einer genaueren Betrachtung unterzogen. Die Veranstaltung wird am 29. und 30.Januar 2010 in der Goetheschule Freie Waldorfschule Pforzheim und im Rudolf-Steiner-Haus stattfinden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Am 17.Mai 2009 veranstaltete die Freie Anthroposophische Vereinigung eine Wochenendtagung zum Geldwesen mit Vorträgen zur Finanzkrise von Reiner Bischoff (Verfasser des Buches „Entmachtung der Hochfinanz“) und von Michael Schreyer unter der Überschrift „Geld in der Gesellschaft – der Anthroposophische Sozialimpuls als methodischer Ansatz für eine soziale Diagnose und Therapie des Geldsystems“. Es konnte gezeigt werden, dass der Anthroposophische Sozialimpuls ein praktikables Instrument zum Verständnis der sozialen Welt mit ihren Krankheitsbildern ist und Gestaltungsimpulse für eine Heilung ermöglicht. Es wurde aber auch deutlich, dass ein Vortrag die Fülle des vorliegenden Materials nicht erschließen kann. Von den Teilnehmern wurde deshalb eine Vertiefung angeregt. Diese soll nun durch eine dreiteilige Veranstaltung erfolgen mit dem Titel: „Der Anthroposophische Sozialimpuls als Instrument für Erkenntnis und Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse“ Der erste Teil „Dreigliederung des Sozialen Organismus“ wird am 12. und 13. September 2009 im Rudolf-Steiner-Haus in Pforzheim stattfinden. Es werden folgen: „Das soziale Hauptgesetz und seine Nebengesetze“ als Teil 2 und „ Der Nationalökonomische Kurs“ als Teil 3.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Das „Forum Mensch und Gesellschaft“, eine Initiative von 5 Anthroposophischen Sozialgestaltern hat sich die Aufgabe gestellt, die Fruchtbarkeit des Anthroposophischen Sozialimpulses bei der Lösung brennender gesellschaftlicher Fragen unter Beweis zu stellen. Eine erste Veranstaltung fand am 29.April 2009 im „Goldenen Anker“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinderatsliste „Wir in Pforzheim – WIP“ statt und hatte zum Thema „Kommunale Daseinsvorsorge oder privatwirtschaftliche Dienstleistung? Am Beispiel der Energieversorgung“. Unter Mitwirkung der Energiefachleute von den Stadtwerken Pforzheim wurden die Zukunftsaspekte der Energieversorgung unter Berücksichtigung der Verbraucherbedürfnisse bearbeitet. Weitere Veranstaltungen sollen folgen, ein Thema könnte sein: Kommunale Daseinsvorsorge oder privatwirtschaftliche Dienstleistung? Am Beispiel der Krankenhäuser“.</span></p>
<p class="MsoNormal">Michael Schreyer</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial; color: navy; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;"> </span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=95</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pforzheim, 22.04.09 &#8211; Gründung des Forum Mensch und Gesellschaft</title>
		<link>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=67</link>
		<comments>http://blog3.forumanthroposophie.com/?p=67#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 14:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raum Karlsruhe-Pforzheim-Vaihingen-Südpfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-Globalisierung-Dreigliederung]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Mensch und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Daseinsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schreyer]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Lüdemann-Ravit]]></category>
		<category><![CDATA[Reiner Ungerer]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Funcke]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Pforzheim]]></category>
		<category><![CDATA[Wir in Pforzheim (WIP)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.forumanthroposophie.com/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[Kürzlich wurde das „Forum Mensch und Gesellschaft“ gegründet. Es stellt sich die Aufgabe, gesellschaftliche Fragestellungen und Probleme, die auf kommunaler, Landes- oder inter­nationaler Ebene aktuell sind, einer vorurteilslosen sozialwissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen.
 
Dabei geht es nicht um Tagespolitik, also darum, wie gehandelt werden soll, sondern um die Frage nach der Erkenntnis dessen, was ist. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Kürzlich wurde das „<strong><em>Forum Mensch und Gesellschaft</em></strong><em>“ gegründet. Es </em>stellt sich die Aufgabe, gesellschaftliche Fragestellungen und Probleme, die auf kommunaler, Landes- oder inter­nationaler Ebene aktuell sind, einer vorurteilslosen sozialwissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Dabei geht es nicht um Tagespolitik, also darum, wie gehandelt werden soll, sondern um die Frage nach der Erkenntnis dessen, was ist. Diese Erkenntnis muss dem Handeln vorausgehen, damit nicht blind oder aus oberflächlichen Meinungen und Interessen gehandelt wird. Die Erkenntnis der Wirklichkeit liefert also der Politik erst die Grundlagen für sinnvolles Handeln.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Erste Veranstaltung:<br />
Kommunale Daseinsvorsorge oder Privatwirtschaftliche Dienstleistung<br />
</strong>Am Beispiel der Energieversorgung.<br />
<strong>Mittwoch, 29.04. 2009</strong>, 18.00 bis 21.30 Uhr.<br />
Ort: Gasthaus Goldener Anker, Felsenstr. 2, Pforzheim-Dillweißenstein.<br />
Anmeldung bei Herbert Ludwig, Telefon: 07231-74543</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Die erste Veranstaltung</strong> des „<strong><em>Forums Mensch und Gesellschaft</em></strong>“ befasst sich mit der grundsätzlichen Fragestellung nach Wesen und Bedeutung kommunaler Daseinsvorsorge.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Haben die Waren und Dienstleistungen der kommunalen Grundversorgung, wie z. B. die<span> </span>Energieversorgung, einen Eigencharakter, der sie von den Waren und Dienstleistungen der Privat­wirtschaft grundlegend unterscheidet? Und wenn ja, worin liegt dann der Unterschied?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Daran schließt sich die weitere Frage an: Kann diesem Eigencharakter nur eine von der Kommune verantwortete und kontrollierte Versorgung gerecht werden, oder auch eine privatwirtschaftliche?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Die Veranstaltung ist so aufgebaut, dass im ersten Teil &#8211; mit Unterstützung durch kurze Informationsreferate &#8211; eine möglichst ausführliche Fakten­sammlung zu der jetzigen Situation der <strong>Stadtwerke</strong> steht. Dabei soll vorurteilslos ein Gesamtbild entstehen, das eine Grundlage bildet für Fragen und Schlussfolgerungen, die in den 2. Teil hinüberführen: Was ist eigentlich der besondere Charakter der kommunalen Daseinsvorsorge und wie kann man ihm gerecht werden?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Neben den Kurzreferaten sind, insbesondere im 2. Teil, Gespräche und ein reger Austausch mit den Teilnehmern erwünscht. In der Pause zwischen den beiden Veranstaltungsteilen gibt es einen Verkauf mit Getränken und belegten Brötchen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinderatsliste <strong>„Wir in Pforzheim“ </strong>(WIP) durchgeführt, die an einer grundsätzlichen Klärung dieser für ihr eigenes politisches Handeln wichtigen Frage interessiert ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Veranstalter:</strong> Reinhard Funcke, Peter Lüdemann-Ravit, Herbert Ludwig, Michael Schreyer, Reiner Ungerer</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><strong><em></em></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog3.forumanthroposophie.com/?feed=rss2&amp;p=67</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
